Brancheninfo: Ärzte Rheumatologie
Unter dem Begriff „Rheuma“ werden alle Krankheiten im Bereich der Gelenke, Gelenkkapseln, Sehnen, Knochen, Muskeln und des Bindegewebes zusammengefasst, die nicht aufgrund von akuten Verletzungen oder Tumoren entstanden sind.
Rheumatische Erkrankungen machen sich meist durch Schmerzen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates, Störungen im Immunsystem, Stoffwechselstörungen, Fehlfunktion der inneren Organe bemerkbar, die oft mit funktionellen Einschränkungen verbunden sind.
. Die Rheumatologie beschäftigt sich also mit der Diagnostik und Therapie von entzündlichen Rheuma-Erkrankungen.
Rheumatische Krankheiten werden nach den zugrunde liegenden Störungen in vier Hauptgruppen unterteilt: •Degenerative rheumatische Erkrankungen - wie Arthrose
•Krankheiten des Bewegungssystems durch Stoffwechselstörungen - z. B. bei Osteoporose, Gicht oder Diabetes
•Rheumatische Schmerzkrankheiten („Weichteilrheumatismus“) - wie Fibromyalgie
•Entzündlich rheumatische Erkrankung – wie Rheumatoide Arthritis (RA), Morbus Bechterew, Vaskulitiden.